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Externe Projekte
CleanSea-Project

CleanSea ist ein multidisziplinäres und kooperatives Forschungsvorhaben, welches das Thema Meeresmüll aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. 17 Universitäten und Organisationen aus elf Ländern beteiligen sich an dem Vorhaben, das mit knapp 3 Millionen Euro von der Europäischen Kommissionen unterstützt wird. Dabei zielt es darauf ab, die Mitgliedstaaten und andere Akteure mit einer verbesserten Wissensgrundlage, sowie Methoden und Instrumenten zu unterstützen. So können sie einen Zustand der Meeresumwelt definieren und überwachen sowie erreichen, dass die Meere frei von schädlichem Müll sind.

Ziel von CleanSea ist es, die interdisziplinären Barrieren zwischen den 5 Forschungs- und Arbeitspaketen zu überwinden, indem Daten und Wissensgrundlagen gemeinsam bearbeitet werden und einem  integrierten Ansatz gefolgt wird für die Entwicklung eines ‘Fahrplans’ zur Reduktion von Meeresmüll.
Fortgeschrittene Techniken in den Bereichen (Öko-)Toxikologie, analytische Chemie, Satellitenbilder, ozeanographische Modellierung, Meeres-Umweltbeobachtung und Tests zur biologischen Abbaubarkeit von Materialien werden eingesetzt, um die Verteilung, den Verbleib und die Auswirkungen des Mülls im Meer zu beurteilen.
Wirtschaftliche, institutionelle und politische Analyse-Methoden, Werkzeuge und partizipative Ansätzen dienen der Identifikation wirtschaftlicher, sozialer und struktureller Barrieren des guten Umweltzustands. Daraus werden effektive politische Optionen und Managementmaßnahmen abgeleitet, um diese Hindernisse zu beseitigen und Anreize für eine nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen zu geben.

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Projekt: Plastikfreies Meer

Ziel des BUND-Projekts ist die Reduktion des Plastikmülls in der Nord- und Ostsee durch die Vermeidung des Eintrages, die Sensibilisierung der Verursacher/innen der Handelsschifffahrt und die Entwicklung eines Modellprojektes „Plastikfreie Inselumwelt“.

Das Projekt setzt zwei Schwerpunkte. Zum einen die Handelsschifffahrt als Müll-Quelle. Durch die Sensibilisierung der Schiffsbesatzung sollen die Mülleinträge reduziert werden. Als zweiter Schwerpunkt wird das Modellprojekt  „Plastikfreie Inselumwelt“ realisiert. Mit diesem visionären Ansatz soll eine breite Öffentlichkeit für die verschiedenen Vermüllungsquellen sensibilisiert sowie ein Präzedenzfall geschaffen werden, der zur Nachahmung einlädt und konkrete Umsetzungsschritte aufzeigt.

Das Projekt lief von Juli 2011 bis August 2013 und wurde mit insgesamt 140.000 Euro gefördert.

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Titelbild: (c) Thomas Kölsch/Pixelio

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