Methan-Ausstoß beim Zerfall: Plastikmüll verstärkt Klimawandel

Plastikmüll am Kamilo Point auf Big Island - Copyright University of Hawaii

Als ob die Verschmutzung an sich nicht schon Problem genug wäre: Plastik in der Umwelt trägt laut Wissenschaftlern der Universität Hawai’i auch noch zum Klimawandel bei. Demnach setzen Kunststoffe bei ihrem Zerfall in kleinere Teile verschiedene Treibhausgase frei.

Allen voran Methan und Äthylen wiesen die Forscherin Sarah-Jeanne Royer (siehe Foto) und ihr Team nach. Getestet wurden gängige Plastiksorten wie Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE). Die Emissionen nahmen dabei während der Beobachtungsdauer zu, was die Wissenschaftler auf die größere Oberfläche zurückführen. Bei Mikroplastik erwarten sie entsprechend noch höhere Werte als in der Studie. Eine Anschlussuntersuchung soll nun erstmals eine Einschätzung des Ausmaßes der globalen Emissionen liefern.

Sarah-Jeanne Royer stellt die Studie in einem kurzen Video (englisch) vor:

Quellen:
Studie, veröffentlicht in PLOS One
Mitteilung der Universität Hawai’i

Foto: Universität Hawai’i

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