Webportal bietet Bildungsmaterial zu Plastikmüll

(c) Dieter Scheppeit

Neues Angebot für Lehrer*innen und Workshopleiter*innen

Plastik dominiert unseren Alltag. Mit Zerfallszeiten von 450 Jahren und mehr bedroht unser Konsum nicht nur uns und unsere Umwelt, sondern auch zukünftige Generationen. Die Einbindung der Thematik in den Schulunterricht und in die außerschulische Bildungsarbeit kann zur Lösung des Problems beitragen. Der Bundesverband Meeresmüll stellt hierfür ab März 2020 eine Materialsammlung auf seiner Internetseite bereit.

Es ist ein Spitzenplatz, auf den Deutschland alles andere als stolz sein kann. Mit 38 Kilogramm pro Kopf gehört die Bundesrepublik zu den größten Plastikmüll-Verursachern in Europa und liegt deutlich über dem Durchschnitt. Mit dramatischen Folgen für unsere Umwelt – und uns Menschen. Besonders im Meer ist Kunststoff eine tödliche Gefahr für viele Lebewesen, die die Partikel als Nahrung aufnehmen. Mikroplastik dringt in unsere Nahrungsketten ein und wurde sogar im Blut von Menschen nachgewiesen. Zudem heizen Produktion und Konsum von Plastik die Klimakrise an. Es ist also dringend Zeit, aufzuklären und gegenzusteuern. Und der Bildungsarbeit kommt dabei eine besondere Bedeutung bei. Der Bundesverband Meeresmüll (BVMM) will Lehrerinnen und Lehrern sowie Tätigen der außerschulischenBildungsarbeit dabei helfen und bündelt daher die im deutschsprachigen Raum verfügbaren Lehr- und Bildungsmaterialien rund um das Thema Plastik und Meeresmüll auf seiner Webseite .

Die Bildungsmaterialien stehen per Link über die Online-Plattform des Bundesverbandes Meeresmüll zur Verfügung. Sie sind gesichtet und nach Altersgruppen, Themenschwerpunkten und Fachbezug kategorisiert.

Die Material-Sammlung steht ab März 2020 allen Bildungsakteurinnen und -akteuren über die Seite des Bundesverbands Meeresmüll frei zur Verfügung: www.bundesverbandmeeresmuell.de/bildungsmaterialien. Zudem ist die Online-Materialsammlung über den Hamburger Bildungsserver und andere Bildungs-Portale erreichbar.

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