Mikroplastik: „Zivilisatorische Grundlast“ in deutschen Flüssen

Eine Forschergruppe der Universität Bayreuth von 2014 bis 2017 Wasserproben an 22 Flüssen, hauptsächlich im Einzugsgebiet von Rhein und Donau, entnommen und analysiert. Im Ergebnis weist das Forscherteam um Prof. Dr. Christian Laforsch (Mikro)Plastik an allen Probestellen nach und geht „von einer zivilisatorischen Grundlast von Kunststoffpartikeln in den Gewässern“ aus.

Die Untersuchung in den Bundesländern NRW, RLP, BW, Bayern und Hessen wurde mit einem eigens entwickelten „Mini-Manta“-Trawl durchgeführt, der bei der Probennahme zum Einsatz kam. Unterhalb seiner Maschenweite von 300 Mikrometern konnten die Kunststoffteilchen damit nur semiquantitativ erhoben werden – und dennoch lagen 64% der 4.335 eindeutig als Kunststoffpartikel identifizierten Teilchen im Größenbereich <300µ.

Die Untergrenze der Identifikation mittels FTIR-Spektroskopie lag bei 20µ. In Forscherkreisen wird vermutet, dass die meisten Plastikpartikel tatsächlich aber im bislang fast gar nicht erforschten Nanobereich liegen. Darüber hinaus sei viel weitere Forschung nötig, „um die Herkunft, die zeitweilige Ablagerung und den dauerhaften Verbleib von Mikroplastik in Gewässern genau zu verstehen“, so der Bayreuther Wissenschaftler anlässlich der Vorstellung der Studie.

Auffällig war, dass höhere Belastungen vor allem in kleineren und mittleren Nebengewässern, wo der Abwasseranteil höher ist, nachgewiesen wurden. Die in Europa meistverwendeten Kunststoffarten, Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP), wurden am häufigsten identifiziert, zumeist in Form unregelmäßiger Fragmente, die vermutlich von größeren Plastikobjekten stammen. Im internationalen Vergleich liegt die gemessene Belastung in den süd- und westdeutschen Fließgewässern in der gleichen Größenordnung wie in anderen westlichen Ländern.

Ein ökologisches Desaster wurde unterdessen im Ostseearm Schlei bei Schleswig bekannt: Mutmaßlich seit mindestens Januar 2017 sollen über den Faulturm der Stadtwerke Schleswig geschredderte Lebensmittelverpackungen in die Schlei eingeleitet worden sein. Nun ist das Gebiet mit kleinen Kunststoffteilchen übersät. Die regelmäßigen Wasserproben am Ausgang der Kläranlage versagten als Warnmelder, da sie schlicht nicht auf Kunststoffe ausgerichtet sind. Die Vorkommnisse wurden erst durch Aktivitäten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) publik. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung.

Mehr dazu:
Pressemitteilung der Universität Bayreuth
Studie „Mikroplastik in Binnengewässern Süd- und Westdeutschlands“ (pdf)
Bericht zur Verschmutzung der Schlei auf Spiegel Online

Foto (Plastikflasche auf der Donau): Pixabay/ Efraimstochter

 

100% „Trefferquote“: Untersuchung findet Mikroplastik in Mineralwasser

Auch am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) wird seit Ende 2015 in einer Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Mikroplastik mit Schwerpunkt Lebensmittel und Kosmetika untersucht. Das Projekt „Mikroplastik in Lebensmitteln, Futtermitteln und Kosmetika“ veröffentlichte nun eine erste Studie zu Mikroplastik in Mineralwasser und wies Mikroplastik-Partikel in allen untersuchten Proben nach. Die Untersuchungen wurden mit einem Single Particle Explorer der Firma rap.ID aus Berlin durchgeführt. Das Gerät nutzt die sogenannte Raman-Mikrospektroskopie, die bisher als einzige Methode bis zu einem Größenbereich von 5-20 µm angewendet werden kann.

Zur Untersuchung kamen in der Studie 38 Mineralwässer in Einweg- und Mehrweg-PET-Flaschen, in Glasflaschen und in Getränkepackungen, die Mehrzahl aus verschiedenen PET-Flaschen. Dabei wurde in allen Verpackungsarten Mikroplastik im kleinen (50-500 µm) und sehr kleinen (1-50 µm) Größenbereich gefunden, ca. 80 % davon im kleinsten untersuchten Größenbereich von 5-20 µm an.

Besonders belastet waren die Mineralwässer aus Mehrwegflaschen. Die meisten der in den PET-Mehrwegflaschen gefundenen Partikel wurden als PET (84%) und PP (7%) identifiziert – passend zum Material der Flaschen, die selbst aus dem namensgebenden PET bzw. PP (Deckel) bestehen. Die Forscher schließen aus den Ergebnissen, dass „Kunststoffverpackungen ebenfalls Mikroplastikpartikel emittieren können, die direkt vom Verbraucher aufgenommen werden“.

Überraschend war der hohe Mikroplastikgehalt einiger Glasflaschen, mit z.T. großen Schwankungen innerhalb der Bestimmungen einer Sorte. Hierzu regen die Autoren eine Ursachenforschung entlang des Herstellungsprozesses der Glasflaschen an.

Nächstes Ziel der Münsteraner Forscher um Darena Schymanski: Eine Untersuchung, die den Bereich von 1-5 µm einschließt, da dieser Bereich die darmgängigen Partikelgrößen abbildet.

Zur Mitteilung des CVUA-MEL: https://www.cvua-mel.de/index.php/aktuell/138-untersuchung-von-mikroplastik-in-lebensmitteln-und-kosmetika

Foto: Netzwerk Plastik Monitoring in Gewässern (www.plamowa.net)

Die europäische Plastikstrategie und ihre Rezeption

Plastikmüll am Strand

Vergangene Woche hat die EU-Kommission die erste europäische Plastikstrategie beschlossen und den weiteren EU-Gremien zur Annahme vorgelegt. Erklärtes Ziel ist ein „neues, stärker kreislauforientiertes Geschäftsmodell“ für Kunststoffe, das Menschen wie Umwelt, insbesondere die Meere, schützen soll.

Alle Plastikverpackungen in der EU sollen bis 2030 recycelbar werden, der Verbrauch von Einwegplastik eingedämmt und die Verwendung von Mikroplastik etwa in Kosmetika soll beschränkt, jedoch nicht verboten werden. Eine zuvor kolpotierte „Plastiksteuer“ ist in der Strategie jedoch nicht enthalten. Ein Schwerpunkt des Vorschlags der EU-Kommission sind bessere wirtschaftliche Bedingungen für Recycling und ein einheitliches EU-weites System für das Sammeln und Sortieren von Kunststoffen. Zur Bekämpfung von Meeresabfällen aus Quellen auf See sind neue Vorschriften über Hafenauffangeinrichtungen vorgesehen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DHU) begrüßte die Strategie als „starkes Zeichen gegen die Vermüllung“ und fordet gleichzeitig von der Bundesregierung unter anderem höhere Preise für Plastikverpackungen. Auch der NABU reagierte positiv auf den Vorschlag, der „zur richtigen Zeit“ komme. Campact bezeichnet die Strategie als „überraschend ehrgeizig“. Der WWF Deutschland kritisiert die EU-Kommission hingegen als „vage Absichtserklärung“ und bemängelt das Fehlen konkreter gesetzlicher Vorgaben und eines Zeitplans. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) kommentierte: „Jetzt kommt es auf die Umsetzung an.“

Foto: pixabay / hhach

BVMM auf der boot 2018

BVMM auf der boot 2018

„love your ocean“ heißt es auch 2018 wieder auf der größten Wassersportmesse „boot“ in Düsseldorf (20.-28-01.). Auf einem knapp 400m² großen interaktiven Gemeinschaftsstand (Halle 4) sind ca. 50 Meeresschutz-Akteure vertreten. Wie bereits 2017 können die Besucher im Research Cockpit Themen rund um Meeresmüll und Meeresschutz selbst greifen und erleben, unter anderem mit One Earth – One Ocean.

Auf dem Stand werden außerdem zahlreiche Workshops angeboten, um z.B. Armbänder aus Geisternetzen zu basteln. Neben dem Bundesverband Meeresmüll selbst gehören auch unsere Mitglieder Sea Shepherd Deutschland und Surfrider Foundation Norddeutschland zu den Workshopgebern.

Am Montag, den 22.01.2018 findet auf der „Blue Motion Night“ der boot Düsseldorf zudem die erstmalige Verleihung des Ocean Tribute Award statt. In drei Kategorien wird der Preis verliehen – und in der Kategorie „Gesellschaft“ gehört One Earth – One Ocean mit seinem Konzept der Maritimen Müllabfuhr zu den drei Nominierten.

Zur Nachhaltigkeitsinitiative „love your ocean“ gehört auch das OCEAN Forum am 23. Januar ab 17:30 Uhr. Neben einem Statement von u.a. Pacific Garbage Screening und dem Verband Deutscher Sporttaucher wartet dort auch die eine besondere Algenbier-Spezialität des EBM Fraunhofer auf ihre Weltpremiere.

 

Jahresbericht 2017 des Bundesverbands Meeresmüll

UNEA 2017: Kunstwerk aus Plastik

Auch 2017 war für unseren Bundesverband Meeresmüll e.V. im Rahmen seiner Möglichkeiten wieder ein erfolgreiches Jahr, in dem wir unseren kleinen, wachsenden Verband bei und mit einigen Veranstaltungen bezüglich unseres wichtigen, stetig populärer werdenden Anliegens weiter in das öffentliche Bewusstsein rücken konnten. Den Kreis unserer Mitglieder haben wir mit dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht, der Matthiessen Engineering SARL (ME) sowie dem Pacific Garbage Screening e.V. kompetent erweitern können. Unserer Zielsetzung, mit einer ausgewogenen Mischung von Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft gegen die wachsende Vermüllung unserer Ozeane und Meere zu kämpfen, sind wir damit weiterhin ein Stück nähergekommen.

Der Vorstand unseres Verbandes hat sich 2017 neben zahlreichen Telefonkonferenzen in Hamburg zu bisher vier regulären Vorstandssitzungen zusammengefunden, um die Ausrichtung, Verwaltung und die einzuleitenden öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu beraten und zu beschließen.

Neben zahlreichen Gesprächen und Aktivitäten, die der laufenden Öffentlichkeitsarbeit zuzuordnen sind, hat der Verband sich verschiedenen Veranstaltungen engagiert wie der Wassersportmesse boot Düsseldorf, dem Runden Tisch Meeresmüll und der UN-Umweltversammlung in Nairobi. In Eckernförde war der Verband vertreten bei den Gesprächen zum Wohlstandsmüll im Meer sowie an der Etablierung einer regelmäßigen Aktion des International Coastal Cleanup Day vor Ort beteiligt.

Frank Schweikert, Oliver Steiner, Hans-Reimer Witt
für den Vorstand des Bundesverbandes Meeresmüll

Unseren Jahresbericht 2017 mit den Aktivitäten des Bundesverbands Meeresmüll könnten Sie hier als pdf-Dokument herunterladen (2,2 MB) und durchlesen: Bundesverband Meeresmüll Jahresbericht 2017

 

Teilnahme an der UN Environmental Assembly in Nairobi

Pressekonferenz mit UNEP-Direktor Erik Solheim aus Norwegen.

Die Herzensangelegenheit des neuen Direktors des Umwelt­programms der Vereinten Nationen, dem Norweger Erik Solheim, ist der Schutz der Meere und die Vermeidung der Verschmutzung unseres Planeten Erde auch in der Luft und im Boden.

Daher erschien es wichtig, unse­ren Vorsit­zen­den des Bun­des­verbandes Meeres­müll, Frank Schwei­kert, im De­zember 2017 zur Umwelt­kon­ferenz UNEA-3 der Ver­einten Nationen in Nairobi, Kenia, zu ent­sen­den, um die internationalen Netz­werke für den Verband zu vertiefen.

Zahlreiche Veranstaltungen befassten sich mit dem Thema Plastikmüll in den Ozeanen. Auch die Initiative Clean Seas der Vereinten Nationen (www.cleanseas.org) wird nun von uns unterstützt.

Das Clean-Seas-Zelt auf dem UN-Campus in Nairobi.
Das Clean-Seas-Zelt auf
dem UN-Campus in Nairobi.

Bei der UN-Umwelt­versamm­lung konnte unser Verband die internationalen Be­mühungen vorantreiben, um auch natio­nal als wichtiges Netzwerk gesehen zu werden. Zudem wird der Bundes­verband Meeresmüll Mitglied im Marine Litter Network, einem globalen Zusammen­schluss für Meeres­müllaktivitäten.

Weil Kenia im Plastik­müll zu ersticken drohte, hat das Land nun gravierende Maß­nahmen im Kampf gegen den Plastikmüll beschlossen, die weit über das hinausgehen, was in Deutschland angedacht ist. Bereits auf der Fahrt vom Flughafen zum Kon­ferenzort war die Flut an Plastikmüll auf und neben der Straße nicht zu übersehen, das Überfahren Hundert­tausender leerer Plas­tik­flaschen war kaum zu überhören und schwe­lende Brände ent­lang der Straße stanken nach ver­branntem Plastik.

Plastikmüll-Kunstwerk im Rahmen der UN-Initiative Clean Seas während der Konferenz UNEA-3 in Nairobi, Kenia.
Plastikmüll-Kunstwerk im Rahmen der UN-Initiative Clean Seas während der Konferenz UNEA-3 in Nairobi, Kenia.

Allgegenwärtig: Plastik in Tiefsee-Organismen gefunden

Kunststoff-Faser in Flohkrebs am Grund des Marianengrabens

Auch in Tiefseegräben ist die Verunreinigung durch Plastik angekommen. Forscher der Universität Newcastle untersuchten Tiere aus sechs der tiefsten Orte der Erde und wurden in fast allen der 90 Proben fündig. Die untersuchten Krebstiere aus dem Mariannengraben mit fast 11.000m Tiefe enthielten wiesen sogar sämtlich Kunststoffe verschiedenen Ursprungs auf – so z.B. die Faser in einem Flohkrebs im Foto oben.

Forschungsleiter Dr. Alan Jamieson überraschten diese Ergebnisse wenig: “Im Meer entsorgter Müll wird letztendlich entweder zurück an die Küste gespült oder er sinkt in die Tiefsee, es gibt keine weiteren Möglichkeiten.“ Die Ökosysteme der Tiefsee seien bis jetzt so wenig erforscht und verstanden, dass es nicht einmal Vergleichsdaten aus der Zeit vor der Plastikverschmutzung gebe. Jamieson geht davon aus, dass es keine marinen Ökosysteme ohne Kunststoffbelastung mehr gebe.

In Sedimentproben aus einer Tiefe von 300 – 1800m war Kunststoff bereits zuvor nachgewiesen worden. Anschließende Untersuchungen der auf dem Boden lebenden und sich teilweise von ihm ernährenden Tiefseetiere bestätigten das Vorkommen von Mikrofasern auch in Tieren wie Korallen, Springkrebsen oder Seegurken.

Mehr zum Thema bei GEO.de: http://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/17831-rtkl-plastikmuell-den-meeren-selbst-tiefsee-organismen-sind-vollgestopft

Zur Pressemitteilung der Newcastle University: http://www.ncl.ac.uk/press/news/2017/11/plasticocean/

Foto: Newcastle University

 

Itchy: Punkrock gegen Meeresmüll

Das Video des schwäbischen Trios „Itchy“ im Rahmen der Kampagne #icare ist keine Eintagsfliege. Auf der Facebookseite der Band findet man z.B. fünf neuere Videos wie „ITCHY – Beach Cleanup“ oder „ITCHY vs. Plastik“, die den Fans aus verschiedenen Blickwinkeln erklären, dass Plastik im Meer ein ernstes Problem ist und dass wir eilig etwas dagegen unternehmen müssen.

Bei #icare arbeitet Itchy mit der Schweizer NGO Ocean Care zusammen und hat auch bereits selbst Plastik aus dem Mittelmeer gefischt. Derzeit hat die Band ein „goldenes Ticket“ für lebenslang freien Eintritt zu ihren Club-Konzerten ausgelobt. Gewinnen kann, wer sich mit der unsinnigsten Plastikverpackung in den sozialen Netzwerken ablichtet.

Das Engagement für die Meere ist nicht neu: Bereits 2011 hatte Itchy mit einem Musik-Video auf den Lärm in den Weltmeeren aufmerksam gemacht.

 

BVMM beim Coastal Cleanup Day 2017

Coastal Cleanup 2017 in Eckernförde

Seit über 30 Jahren ruft die US-Umweltorganisation „Ocean Conservancy“ zur größten freiwilligen Meeresschutzaktion auf – dem International Coastal Cleanup Day. Ab 2017 führt der Bundesverband Meeresmüll den Cleanup Day in Zusammenarbeit mit der Eckernförde Touristik & Marketing GmbH – einer Tochtergesellschaft der Stadt Eckernförde –, dem Ostsee Info-Center sowie der örtlichen Abfallwirtschaft AWE an den Eckernförder Stränden durch.

Der mehrere Kilometer umfassende Eckern­förder Strand war in sechs Sammelabschnitte eingeteilt worden, die jeweils einen Anlaufstand für die insgesamt 150 Schüler hatten. Der ursprüngliche Müllsammeltermin am 15. September 2017, zu dem sich sieben Eckern­förder Schulen mit über 300 Schülern angemeldet hatten, musste leider ordnungs­amtsrechtlich kurzfristig abgesagt werden, weil Tausende toter Fische aufgrund von Sauerstoffmangel in der Eckernförder Bucht angelandet waren, die so schnell nicht besei­tigt werden konnten bzw. die Anlandung der Fischkadaver sich über Tage hinzog.

Coastal Cleanup 2017 in Eckernförde
Der von den einzelnen Gruppen gesammelte Müll (146 Kilogramm) wurde an einer zentralen Stelle sortiert und gewogen.

Als neuen Durchführungstermin verständigte man sich auf den 6. Oktober 2017 ab 10 Uhr. Aufgrund von Terminüberschneidungen konnten einige Schulen nicht mehr teilnehmen. Vor Ort waren schließlich aber doch rund 150 Schüler, die immerhin 146 Kilo Müll einsammelten – und das, obwohl die Strände regelmäßig gereinigt werden. Das Entscheidende für die Schüler ist jedoch die durch die Veranstaltung vermittelte Bewusstseinsbildung. Die Lehrer haben zugesagt, das Thema Meeresvermüllung, deren Auswirkungen sowie die durchgeführte erste Veranstaltung in Eckernförde im Unterricht nachzubearbeiten.

Der erste International Coastal Cleanup Day in Eckernförde stieß medial auf reges Interesse. Neben der „Eckernförder Zeitung“  berichteten auch die „Kieler Nachrichten“ (siehe Rubrik BVMM in der Presse). Die Veranstaltung wurde von jugendlichen Nachwuchsfilmern in einem Film festgehalten.